«Dornröschen»

nach den Gebrüdern Grimm
Kostüme: Irena Volpi, Dekor: Werner Baumgartner, Buch und Regie: Rolf Kunz
Dekorbau: Werner Denzler, Technik: Samuel Denzler und Katharina Baumann

mit Ulrike Cziesla, Irène Fritschi, Nicole Haas-Clerici,
Stefan Girtanner, Heiner Hitz, Gábor Németh und Hans-Peter Rieder
Vor langer Zeit lebten ein König und eine Königin, die sich sehnlich ein Kind wünschten. Endlich kam ein Mädchen zur Welt, das so schön war, dass der König ein grosses Fest veranstaltete, um aller Welt das hübsche Kind zu zeigen. Neben allen Verwandten, Freunden und Bekannten wurden auch die 13 weisen Frauen zur Taufe eingeladen. Da aber nur zwölf goldene Teller vorhanden waren, musste eine von ihnen zu Hause bleiben.

Als das prächtige Fest zu Ende war, beschenkten die weisen Frauen das Kind mit den besten Wünschen. Als die elfte Frau ihren Wunsch verkündet hatte, trat plötzlich die 13. Frau herein. Sie wollte sich dafür rächen, dass sie nicht eingeladen worden war.

Mit lauter Stimme rief sie: «Die Königstochter wird sich in jungen Jahren an einer Spindel stechen und tot umfallen!»
Dann verschwand sie und alle waren sehr erschrocken. Da trat die 12. Frau heran. Sie konnte den Fluch zwar nicht aufheben, aber mildern. So sagte sie:«Es wird kein Tod sein, sondern ein hundertjähriger, tiefer Schlaf, in den die Königstochter fallen wird.»
Der König befahl, dass alle Spindeln im ganzen Land verbrannt werden sollten. Als die Prinzessin zu einer jungen Frau herangewachsen war, begegnete sie im Schloss eines Tages einer alten Frau mit einem Spinnrad. Die Frau brachte die Prinzessin dazu, die Spindel zu berühren und der Zauberspruch ging in Erfüllung. Das Mädchen fiel in einen tiefen Schlaf und dieser Schlaf breitete sich über alle aus, die im Schloss lebten. Rings um das Schloss begann eine Dornenhecke zu wachsen, die bald das ganze Schloss überdeckte.

Die Geschichte vom schlafenden Dornröschen verbreitete sich im ganzen Land und viele Jünglinge wollten durch die Dornenhecke zur schönen Prinzessin gelangen. Doch sie blieben in den Dornen hängen und starben.

Nach hundert Jahren kam wieder ein Königssohn zum Schloss und bezwang die böse Fee. Die Rosenhecke teilte sich und der Prinz konnte ins Schloss gelangen. Er fand das schlafende Dornröschen und weckte es mit einem zarten Kuss. Alle rund herum erwachten ebenfalls und bald wurde Hochzeit gefeiert und das junge Paar lebte glücklich und zufrieden.
Märchen sind echte Nahrung für die Kinderseele und sterben nie aus.

Eine Märchenaufführung, bei der das junge Publikum immer wieder in die Handlung einbezogen wird.
Ein schöner Theaternachmittag für die ganze Familie! Geeignet für Menschen ab 3 Jahren.

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